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Magic Dress – Tutorial

Auf der Suche nach "intelligenten" KleidungsstĂŒcken habe ich einige tolle Designer entdeckt und mich inspirieren lassen. Herausgekommen ist dabei der Magic Dress. Unglaublich wandelbar und ideal fĂŒr alle Gelegenheiten. Vor allem im Urlaub das absolute Masterpiece. Ob als Maxikleid, Jumpsuit oder Minikleid - der Dress ist mit einfachen Handgriffen super wandelbar und kombinierbar. Auch als Maxirock oder Pumphose ist es ein Hingucker. Ein paar Möglichkeiten habe ich euch hier fotografiert - aber natĂŒrlich gibt es noch mehr! [caption id="attachment_6896" align="aligncenter" width="800"] langes Kleid[/caption] [caption id="attachment_6897" align="aligncenter" width="800"] langes Kleid[/caption] Der Dress besteht aus drei verschiedenen Vierecken in doppelter AusfĂŒhrung. Hier sind die Maße die benutzt habe bei GrĂ¶ĂŸe 38/40 und 173cm KörpergrĂ¶ĂŸe. Das Top sollte von der Achsel bis zur Taille (schmalste Stelle) reichen. Der kurze Rock von der Taille bis Mitte Oberschenkel. Der Lange Rock von der Taille bis kurz unter den Fußknöchel. [caption id="attachment_6898" align="aligncenter" width="800"] vorderer langer Rock einmal eingeschlagen und hinter dem RĂŒcken verknotet[/caption] Top: B40xH30cm - 2x zuschneiden unterer Rock: B40xH40cm - 2x zuschneiden langer oberer Rock: B50xH110cm - 2x zuschneiden BindebĂ€nder/Kordel: B3xH110cm  - 2x zuschneiden [caption id="attachment_6901" align="aligncenter" width="706"] beide langen Rockteile vor und hinter dem Hals geknotet.[/caption] Stoffverbrauch: 150cm (großzĂŒgig gemessen) bei einer Stoffbreite von 140cm Stoffempfehlung: Viskosejersey zusĂ€tzlich: 1m Gummiband [caption id="attachment_6899" align="aligncenter" width="800"] nur vorderes langes Rockteil hinter dem Hals geknotet[/caption] Als erstes bereitet ihr eure Stoffteile vor. Beide Teile fĂŒr den langen Rock krĂ€uselt ihr am schmalen oberen Rand (dort wo er an das Top und den kurzen Rock angenĂ€ht wird) mit der Ovi oder mit der NĂ€hmaschine. Er sollte dann ca 3-4cm schmaler sein als das Top und der kurze Rock. [caption id="attachment_6903" align="aligncenter" width="800"] beide langen Rockteile auf einer Schulter geknotet[/caption] Am unteren Ende der langen Rockteile nĂ€ht ihr einen Tunnel und zieht jeweils eine Kordel bzw ein Bindeband  ein. [caption id="attachment_6904" align="aligncenter" width="800"] Dress um 45° gedreht sodass die SeitennĂ€hte nun vorn und hinten sitzen[/caption] [caption id="attachment_6905" align="aligncenter" width="800"] anschließend werden die BindebĂ€nder um die Knöchel gebunden und dabei ein Teil der Rockteile mit eingeschnĂŒrt fĂŒr den "Warrior" Look[/caption] Nun legt ihr den kurzen Rock und den oberen langen Rock mit den rechten Seiten nach oben ĂŒbereinander (der kurze Rock liegt dabei unten). Das Top legt ihr nun rechts auf rechts nach unten auf die beiden Rockteile und nun nĂ€ht ihr die Taillennaht des Dresses mit der Ovi zusammen. Achtet darauf dass der lange Rock (liegt mittig) nicht ganz bis zu den Seitenkanten geht! Macht dies mit den anderen Teilen genauso. Nun legt ihr Vorder-...

Frieda Puppe – Schritt fĂŒr Schritt

Erinnert ihr euch an die sĂŒĂŸe Ballerina-Puppe, die ich vor ein paar Wochen genĂ€ht habe? Viele haben mich gefragt wie ich das Gesicht gemalt habe und die Haare gesteckt wurden. Aus diesem Grund habe ich bei meiner Frieda-Puppe ein paar Bilder gemacht wĂ€hrend sie langsam entstand. Der Schnitt ist wieder TĂŒtĂŒpĂŒ von UNIKATze. Ich habe die HĂ€nde, den Kopf und den Hals aus Puppenjersey genĂ€ht, und die Arme und den Oberkörper aus einem Baumwollstoff mit einem wunderschönen Muster. Der Kopf wird per Hand mit einem Leiterstich (oder Matratzenstich) an den Hals angenĂ€ht. Versucht möglichst kleine Stiche zu machen, damit so wenig Falten wie möglich entstehen. Die Beine habe ich aus weißem Baumwollstoff mit kleinen roten Punkten zugeschnitten - ich fand die Kombination so schön! Hier seht ihr die noch "nackte" Frieda, Haare und Gesicht fehlen noch. Den Rock habe ich als Tellerrock zugeschnitten und unten mit einer schönen Borte verziert. FĂŒr das Gesicht male ich immer mit einem BĂŒgelstift vor, und spĂ€ter mit den Textilmarkern nach. Als nĂ€chstes wird fĂŒr die Haare 2x Wolle auf ein StĂŒck Pappe gewickelt. Das erste Woll-StĂŒck wird mittig mit einem Geradstich fixiert. Das zweite Woll-StĂŒck wird am Rand unter der NĂ€hmaschine fixiert und klappkantig abgeschnitten. Die Haare die nur am Rand zusammengehalten werden, werden mittig am Scheitel befestigt und am Hinterkopf fixiert. Das Haarteil das mittig zusammengenĂ€ht wurde, setzt ihr mittig auf Friedas Kopf und fixiert beide Haarteile mit Stichen per Hand. FĂŒr die Frisur teilt ihr das Haupthaar in zwei StrĂ€nge, wie wenn ihr Zöpfe flechten wollt. Dann dreht ihr jeden Strang vorsichtig wie ein Seil und legt es als Dutt an den Kopf. Nun fixiert ihr den Dutt wieder mit Nadel und Faden. Verfahre mit dem anderen Strang genau so. Herausschauende StrĂ€hnen steckst du unten drunter oder schneidest sie ab. Hier seht ihr das Gesicht noch einmal von nah. Unter den linken Wimpern kann man gut noch den violetten Trickmarker erkennen, mit dem ich das Gesicht vorgemalt habe. FĂŒr die rosĂ© angehauchten Wangen habe ich die Farbe erst auf ein StĂŒck Stoff gemalt und dann diesen einfach auf die Wangen abgetupft. Die Kleidung von Frieda ist von den Schnitten sehr einfach, es gibt ein Schultertuch und einen Tellerrock. Das Schultertuch besteht aus einem weichen gelben Strick, den ich mit einer schwarzen Borte verziert habe. Zum Schluß bekam meine Frieda noch Ohrringe und ein buntes Potpourri aus Kunstblumen fĂŒr die Haare. Hier könnt ihr die Frisur noch einmal etwas genauer sehen. Ist sie nicht wunderbar? Ich wollte dass sie stolz aussieht und entrĂŒckt...

Kamera Tutorial Selbstportraits

Da ihr mich öfter gefragt habt, wie ich meine Selbstportraits mache und vor allem auch mit welcher Kamera, möchte ich euch heute ein bisschen was dazu zeigen. Ich fotografiere mit einer Olympus Pen Lite EPL-7 und nehme am Liebsten das Objektiv 17mm Festbrennweite mit einer LichtstĂ€rke von 2.8. Die meisten Bilder mache ich bei uns zuhause im Schlafzimmer. Wie ihr sehen könnt, habe ich dort nicht viel Platz. Das Problem haben sicherlich die Meisten von euch, aber auch auf kleinem Raum kann man tolle Bilder machen. Als Licht nutze ich nur das Tageslicht, das durch unsere zwei Fenster von der Seite kommt, keine zusĂ€tzlichen Lampen sind nötig. Die Kamera habe ich auf einem Stativ befestigt, die Höhe ist bei ca. 120cm eingestellt. Die Kamera sollte in etwa waagerecht zur Brusthöhe eingestellt sein, damit ihr nachher einen natĂŒrlichen und schönen Winkel der Bilder habt. So verzeichnet nichts und ihr seid nicht unproportional dargestellt. Die Entfernung von der Kamera zur Wand betrĂ€gt bei mir 2,85m. Ich nutze fĂŒr meine Bilder das Programm ART. Dort sind verschiedene Filter voreingestellt sodaß ich mir diese Bearbeitung am Rechner sparen kann. Ich nutze gern ART13, das ist ein vintage Filter in warmen Farben. Als nĂ€chstes stellt ihr die Belichtung ein. Diese könnt ihr ĂŒber die +/- Taste am Kreis-Cursor auswĂ€hlen. Auf dem Display der Kamera erscheint dann der Belichtungsmesser und ihr könnt mit der Rechts/Links Taste am Kreis-Cursor die StĂ€rke der Über- oder Unterbelichtung einstellen. Da es heute ziemlich dĂŒster draußen ist, wĂ€hle ich eine 3/4 Blende ĂŒberbelichten aus +0.7. Achtet bei dieser Einstellung darauf dass ihr nicht zu stark ĂŒberbelichtet, sonst gehen euch Schattierung und Zeichnung in eurem Bild verloren. Wenn ihr die Belichtung eingestellt habt, wĂ€hlt ihr die Taste fĂŒr den Zeitauslöser (ganz unten im Kreis-Cursor). Dort werden euch dann im Display verschiedene Optionen angezeigt. Ich wĂ€hle die Custom Einstellung "C", dort habe ich fĂŒr mich persönlich mein Programm fĂŒr Selbstportraits gespeichert. Wenn ich nun den Auslöser der Kamera drĂŒcke, löst die Kamera das erste Mal nach 6 Sekunden aus und wird dann alle 2 Sekunden ein weiteres Bild machen - insgesamt 10x. Ich habe also nach der Auslösung der Kamera 6 Sekunden Zeit um mich vor der Wand zu positionieren und Ă€ndere dann alle 2 Sekunden die Pose fĂŒr das neue Bild. Da die Kamera immer wieder selbst scharf stellt könnt ihr auch den Abstand zur Kamera verringern , das bedeutet ihr könnt zwischen den Auslösungen auch nĂ€her an die Kamera heran...