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Stop Food Waste

Ein großes Thema, das mich beschäftigt, ist die immense Nahrungsmittel-Verschwendung  in unserem Land. Wir werfen enorm viel weg: Lebensmittel über dem MHD, hart gewordene Backwaren, angegangenes Obst und Gemüse.

Nahrung ist existentiell für uns alle und sie sollte auch diese Wertschätzung erfahren. Es gibt inzwischen viele Institutionen und auch Gruppen die sich ausführlich und umfangreich mit diesem Thema befassen. Wer gern in die Tiefe gehen mag, schaut auf die „Stop Food Waste“ Seite meiner lieben Freundin Claudia. Sie beginnt gerade ein 52-Wochen-Training „Wertschätze was du isst!“. Ich werde euch auf dem Laufenden halten, denn nur wenn wir mitmachen, können wir etwas ändern (ohne erhobenen Zeigefinger).

„Das Wochentraining bietet euch ein Jahr lang jede Woche Impulse, darüber nachzudenken, wie sich es im Alltag vermeiden lässt, essbare Lebensmittel zu verschwenden oder zu früh wegzuwerfen. Und um heraus zu finden, was dieses Verhalten mit uns macht.“ (Zitat „Stop Food Waste De“)

Hand auf´s Herz:

  • ich habe noch 4 Packungen Butter im Kühlschrank (wo kommen die alle her?)
  • eine halbe Packung rote Grütze (ja, diese 500g Pakete, die riesig sind) – leider bin ich die Einzige hier die das ißt
  • 3 schrumpelige Zitronen – morgen gibt es heiße Zitrone, versprochen!
  • 4 große Möhren, schon weich und ein bisschen gammelig. Lagere ich die vielleicht falsch? Sie sind erst eine Woche alt und waren aus der großen Packung übrig
  • 5 Scheiben hartes Brot und ein halbes trockenes Brötchen – das werden dann Arme Ritter zum Abendbrot
  • 3 Eier, die gestern abgelaufen sind. Nehme ich dann direkt für den Armen Ritter.

Fazit: Meine aktuell übrig gebliebenen Lebensmittel kann ich zum Glück alle noch verwenden. Der Grund warum sie übrig geblieben sind? Die Verpackung die ich gekauft habe , war zu groß. Also, nächstes Mal kaufe ich weniger ein!

ein kleiner Teil der Lebensmittel, die noch in meinen Schränken lagern

Danke Claudia für die Inspiration! Und, macht noch jemand mit beim 52-Wochen-Plan?

7 Comments
  • sara
    27. Januar 2017 at 23:00

    Hallo,
    Butter kann man auch wunderbar einfrieren. Ich kaufe Butter immer im Angebot und friere die dann ein.

    Grüße, Sara

  • Claudia Thermann
    27. Januar 2017 at 12:27

    Liebe Susann,
    ich danke für dein tolles Engagement und das Mitmachen hier auf deinem wunderbaren Blog! Ich weiß, du bist bereits eine tolle Köchin und kannst sehr gut „haushalten“. Das du trotzdem (oder gerade deswegen) auf die Wertschätzungsreise für ein Jahr mitgehst, finde absolut vorbildlich für alle anderen Menschen, die denken könnten, och, betrifft mich das eigentlich? Das animiert hoffentlich viele mitzumachen.
    Es betrifft uns alle. Auch mich als Initiatorin! Ich werde heute den Granatapfel verarbeiten, den ich vor längerer gekauft hatte, weil er mich an einen schönen Nachmittag in einem Garten mit Granatapfelbaum in Rom erinnerte – nicht aber, weil ich ihn essen wollte. Also – darüber denke ich nach. Das Erinnern hätte auch ohne den Kauf des Lebensmittels passieren können.

    LG Gruß von Claudia

    Twitter @StopFoodWasteDE,
    https://www.facebook.com/StopFoodWasteDE/

      • claudia
        30. Januar 2017 at 19:55

        Liebe Susann,

        Super Ideen, sind abgespeichert! LG Claudia

  • Lisa Santiuste Iñurrieta
    27. Januar 2017 at 11:15

    Ich habe mir für diese Reste aus Packungen aufbewahrungsdosen besorgt. Die rote Grütze kann man einfrieren, die Möhren und fast alles Obst und Gemüse bleibt in den klimaoasen von Tupper bis zu 4 mal solang frisch wie normal (Möhren sogar 4-6 Wochen, und die rote bete die ich im Kühlschrank hab ist von vor Weihnachten und noch Knackfrisch). Und Eier dürfen bei mir auch mal deutlich übers mhd gehen, am Auftrieb im Wasser sieht man ob die noch frisch sind, und wenn sie schlecht sind riecht man es…

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