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Soulfood – zarter Gulasch

Wenn mir den ganzen Tag schon die Füße frieren, der Wind unter die Jacke kriecht und mir die Tränen in die Augen treibt, dann brauche ich einfach ein richtig gutes warmes Essen.

So eins wie Mama früher gekocht hat. Einen Topf, der Stunden auf dem Herd steht und die köstlichen Düfte durch das Haus treibt. Einfach ein Essen, dass so richtig von innen wärmt und die Seele streichelt. Hier ist mein Familienrezept für den Seelen-Gulasch.

Zutaten:

Olivenöl
1 Zwiebel gewürfelt
2-3 Möhren geschnitten
1/2 Aubergine oder 1 Zucchini gewürfelt
5 Pilze
1 TL Thymian
1 Lorbeerblatt
400g Rindergulasch klein geschnitten
1 EL Mehl
1 Dose Tomaten oder 1 Pck passierte Tomaten
5 Kartoffeln gewürfelt
500ml Bier oder Malzbier
Gib etwas Olivenöl in einen großen Topf. Darin schwitzt Du die Zwiebeln, Möhren, Aubergine/Zucchini, Kartoffeln und die Pilze bei mittlerer Hitze an. Nach ca. 3 min gibst Du Thymian, das Lorbeerblatt und den Gulasch hinzu. Streu 1EL Mehl über das Fleisch im Topf und rühre kräftig durch. Lösche nun mit dem Bier ab und gib die Dosentomaten (oder passierte Tomaten) hinzu. Noch einmal gut durchrühren und die Hitze reduzieren sodass der Gulasch blubbert. Deckel drauf und ca. alle 15 Minuten umrühren. Sollte der Gulasch zu dick werden, gibst Du noch etwas Wasser hinzu.

Der Gulasch braucht ungefähr 2h bis er fertig ist. Dann ist er richtig sticky und das Fleisch ist butterweich.

Zum Schluß mit Salz, Pfeffer, Paprika und Zucker würzen und abschmecken.

Und nun: genießen!

TIP: Ich stelle den Gulasch gegen 16:00Uhr an, dann ist er perfekt zum Abendessen fertig und kocht sich quasi von selbst.

Letzte Woche habe ich euch das 52-Wochen-Training „Wertschätze was du isst!“ von StopFoodWasteDe vorgestellt. Hier könnt ihr noch einmal nachlesen wie es funktioniert.

Heute gibt es den zweiten Denkanstoß für alle die mitmachen und mitmachen möchten.

Ich habe festgestellt dass abgepackte Größen im Supermarkt meist viel zu groß sind. Seit letzter Woche habe ich nur noch einzelnes Obst und Gemüse gekauft und mein Kühlschrank ist nicht mehr so voll. Außerdem lagere ich meine Möhren jetzt anders – vielen Dank für den Tip Lisa Santiuste Iñurrieta!

Habt ihr schon etwas bei euch verändert?

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