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Zeitmillionäre – mit Bulli und Kind nach Frankreich

Es ist Herbst, die Luft ist schon frischer und den Grill haben wir bereits in den Keller gestellt zum überwintern. Die ersten Blätter fallen von den Bäumen und in Münster hat es sich mal wieder herrlich eingeregnet. Jelto (camperwerkstatt.ms) hat den Bus nach unserem letzten Trip noch einmal umgebaut und nun haben wir ein richtiges Sofa mit Ausblick im Bus (Individual-Lösungen für eure Bullis bekommt ihr hier). Es kann mit einem einzigen Handgriff zu einem breiten Bett umgebaut werden – ich und mein Rücken freuen sich schon jetzt auf das richtige Lattenrost. Ja, auch wir werden älter und die Klappschlafbänke von Westfalia waren einfach nicht mehr das Richtige für uns. [caption id="attachment_5962" align="aligncenter" width="800"] The Stormrider Surf Guide EUROPE[/caption] Ich packe nun die letzen Klamotten und Lebensmittel ein und bin immer wieder verwundert, wie wenig man eigentlich braucht. In der Regel nehmen wir einfach mit, was noch im Kühlschrank ist und kaufen nichts zusätzlich ein. Schließlich fahren wir ja nur nach Frankreich und nicht in die Sahara. Nachts um 2:00 Uhr geht es dann los. Wir haben alle ein paar Stunden geschlafen, Jelto übernimmt die erste Tour. Ich lege mich aufs Sofa im Bus und mache die Augen zu. Paul macht es sich in seinem Kindersitz vorne auf dem Beifahrersitz gemütlich. Nach ein paar Stunden stehe ich auf und koche erstmal einen Kaffee in unserer Bulli-Küche und mache ein paar Sandwiches und Obst. Wir durchqueren Belgien und schon bald sind wir in Frankreich. Wir meistern das Pariser Verkehrschaos und machen dann eine längere Pause mit warmen Nudeln und Tomatensauce. Nun müssen wir nur noch mit der Fähre über die Gironde – das ist das erste große Highlight des Tages für Paul. Die Sonne geht langsam unter und der Himmel verfärbt sich wunderbar. Die letzten Kilometer bis Montalivet fährt Jelto wieder – wir wollen noch im Hellen ankommen, damit wir uns einen guten Platz zum Schlafen suchen können. Was ist wichtig bei der Platzwahl wenn man frei stehen möchte? Am Besten ist natürlich ein ebener Boden damit man beim Schlafen nicht vom Bett rollt. Da können schon wenige Zentimeter viel ausmachen. Sollte der Boden zu uneben sein, kann man mit Keilen oder großen Steinen unter den Rädern arbeiten um den Bulli in Waage zu bringen Gibt es in der Nähe Toiletten? Duschen? Strom? Da wir oft wild und abseits jeglicher Infrastruktur campen, schauen wir uns den Verlauf der Sonne an (Solarenergie) und checken, in welcher Entfernung es die nächste...