Follow me on instagram

Schlagwörter

Kategorien

Kamera Tutorial Selbstportraits

Da ihr mich öfter gefragt habt, wie ich meine Selbstportraits mache und vor allem auch mit welcher Kamera, möchte ich euch heute ein bisschen was dazu zeigen. Ich fotografiere mit einer Olympus Pen Lite EPL-7 und nehme am Liebsten das Objektiv 17mm Festbrennweite mit einer LichtstĂ€rke von 2.8. Die meisten Bilder mache ich bei uns zuhause im Schlafzimmer. Wie ihr sehen könnt, habe ich dort nicht viel Platz. Das Problem haben sicherlich die Meisten von euch, aber auch auf kleinem Raum kann man tolle Bilder machen. Als Licht nutze ich nur das Tageslicht, das durch unsere zwei Fenster von der Seite kommt, keine zusĂ€tzlichen Lampen sind nötig. Die Kamera habe ich auf einem Stativ befestigt, die Höhe ist bei ca. 120cm eingestellt. Die Kamera sollte in etwa waagerecht zur Brusthöhe eingestellt sein, damit ihr nachher einen natĂŒrlichen und schönen Winkel der Bilder habt. So verzeichnet nichts und ihr seid nicht unproportional dargestellt. Die Entfernung von der Kamera zur Wand betrĂ€gt bei mir 2,85m. Ich nutze fĂŒr meine Bilder das Programm ART. Dort sind verschiedene Filter voreingestellt sodaß ich mir diese Bearbeitung am Rechner sparen kann. Ich nutze gern ART13, das ist ein vintage Filter in warmen Farben. Als nĂ€chstes stellt ihr die Belichtung ein. Diese könnt ihr ĂŒber die +/- Taste am Kreis-Cursor auswĂ€hlen. Auf dem Display der Kamera erscheint dann der Belichtungsmesser und ihr könnt mit der Rechts/Links Taste am Kreis-Cursor die StĂ€rke der Über- oder Unterbelichtung einstellen. Da es heute ziemlich dĂŒster draußen ist, wĂ€hle ich eine 3/4 Blende ĂŒberbelichten aus +0.7. Achtet bei dieser Einstellung darauf dass ihr nicht zu stark ĂŒberbelichtet, sonst gehen euch Schattierung und Zeichnung in eurem Bild verloren. Wenn ihr die Belichtung eingestellt habt, wĂ€hlt ihr die Taste fĂŒr den Zeitauslöser (ganz unten im Kreis-Cursor). Dort werden euch dann im Display verschiedene Optionen angezeigt. Ich wĂ€hle die Custom Einstellung "C", dort habe ich fĂŒr mich persönlich mein Programm fĂŒr Selbstportraits gespeichert. Wenn ich nun den Auslöser der Kamera drĂŒcke, löst die Kamera das erste Mal nach 6 Sekunden aus und wird dann alle 2 Sekunden ein weiteres Bild machen - insgesamt 10x. Ich habe also nach der Auslösung der Kamera 6 Sekunden Zeit um mich vor der Wand zu positionieren und Ă€ndere dann alle 2 Sekunden die Pose fĂŒr das neue Bild. Da die Kamera immer wieder selbst scharf stellt könnt ihr auch den Abstand zur Kamera verringern , das bedeutet ihr könnt zwischen den Auslösungen auch nĂ€her an die Kamera heran...

Wie werde ich ProbenÀher?

Was ist eigentlich Probe nĂ€hen und wie kann ich dabei sein? Bevor ein Schnittmuster auf den Markt kommt, muss es an "echten" KonfektionsgrĂ¶ĂŸen getestet werden. Viele Schnittmuster Ersteller haben dafĂŒr eigene ProbenĂ€h-Gruppen in denen sie vorab den neuen Schnitt auf Passform und die Anleitung auf VerstĂ€ndlichkeit prĂŒfen lassen. FĂŒr diese ProbenĂ€h-Gruppen gibt es regelmĂ€ĂŸig Auf Facebook Ausschreibungen, hier könnt ihr euch bewerben bei FeeFee, die Wilde Matrossel, ErbsĂŒnde, Petit et Jolie, SchnittgeflĂŒster und viele andere mehr. Ihr mĂŒsst keine begnadeten NĂ€her sein - aber ihr solltet grundlegende Erfahrung haben. In den Ausschreibungen sind die genauen Anforderungen natĂŒrlich angegeben. Da die meisten Schnitte fĂŒr AnfĂ€nger sind, kommt also auch ein AnfĂ€nger gut mit dem Schnitt zurecht. Viel Wichtiger ist jedoch dass ihr gute Bilder machen könnt. Das Bild mit dem ihr euch bewerbt, sollte euer Bestes sein. Wichtig sind Aufnahmen mit einem schlichtem Hintergrund (unscharfe Landschaften oder schlichte WĂ€nde), damit du dich (oder dein Modell) gut vom Hintergrund abhebt und das KleidungsstĂŒck optimal zur Geltung kommt. Was ein absolutes no-go ist: Bilder von ungebĂŒgelten / ungesĂ€umten KleidungsstĂŒcken, mit Hausschuhen an, vorm ungeputzten Spiegel und mit WĂ€schekorb im Hintergrund. Und nein, ich ĂŒbertreibe nicht. Das habe ich alles schon gesehen. Ein Blog ist oft von Vorteil, aber meistens nicht wirklich Bedingung. Es wĂ€re toll wenn du einen eigenen Stil hast, sodass man dich "kennt" und weiß: ahh sie nĂ€ht immer alles so romantisch / sportlich / boho / Avantgarde / sĂŒĂŸ / modern / hipster...

15min Speed Clean

Morgens, wenn ich unseren Sohn in die KITA gebracht habe und wieder nach hause komme, trifft mich jedes Mal der Schlag. Da liegt der Schlafanzug auf dem Kinderzimmerboden, die Betten gleichen einer Budenburg und das FrĂŒhstĂŒcksgeschirr stapelt sich in der KĂŒche. Alles was man abends hat stehen lassen, weil man dann doch zu mĂŒde war um es wegzurĂ€umen, liegt herum. Die Yogamatte, die Malsachen, Matchbox Autos...

Needful Things – der Passwortmerker

Es gibt so Tage, da bin ich einfach ein bisschen durch den Wind. Irgendwie tollpatschig oder vergesslich oder auch gern Beides zusammen. Einfach ein bisschen zerstreut. Und dann will ich mich in meinen Social Media Account einloggen und – ZACK – Passwort vergessen. Totaler Blackout. Nichts zu machen, es fĂ€llt mir auch wirklich nicht mehr ein. Und dann geht es los. Emails schreiben an den Anbieter, Sicherheitsfragen beantworten (bei denen ich die Antwort natĂŒrlich nicht mehr weiß), Passwort zurĂŒcksetzen usw. usw. Sicher habt Ihr das auch schon erlebt. Das braucht einfach niemand. Kurz und gut: Es war der Moment, in dem mir klar wurde dass ich etwas Ă€ndern muss. Es ist natĂŒrlich nicht so, dass mein Mann mich nicht schon seit Jahren darauf hinweisen wĂŒrde, dass ich mir endlich einen Passwort-Manager zulegen soll. So eine super App die alle Passwörter verwaltet. Ok. Habe ich verstanden. GefĂ€llt mir aber nicht. Was ist denn, wenn ich das Passwort fĂŒr die super App vergesse? Oder mir passiert etwas (was wir alle nicht hoffen wollen), wer kĂŒmmert sich dann um die ganzen Online-Konten, Handys, TelefonvertrĂ€ge, Social Media Accounts – so vieles ist heute nur noch ĂŒber einen Passwort geschĂŒtzten Bereich zu Ă€ndern. Kurz und gut, ich brauche etwas, was ich in der Hand halten kann. Etwas, das ich in unseren „Needful Things“ Ordner abheften kann. Einfach fĂŒr den Fall der FĂ€lle. Ich habe einen kleinen Passwort Merker erstellt und fĂŒr Euch – heute am Master Monday – habe ich ihn direkt in DIN A4 gespeichert. Ihr dĂŒrft ihn Euch gern als .pdf-Freebie herunterladen und ich hoffe er hilft Euch ein bisschen dabei den manchmal chaotischen Alltag besser zu organisieren. Nicht vergessen: Unbedingt im wichtigsten Ordner des Hauses abheften – hat der bei Euch zu Hause auch einen speziellen Namen? ...