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5. Woche Stop Food Waste

Und es geht schon in die fĂŒnfte Woche des Stop Food Waste De Trainings - die Zeit vergeht so schnell! Ich muss sagen dass die letzten drei Wochen bei mir schon einiges bewirkt haben. Ich werfe wirklich immer weniger weg , weil einfach immer seltener etwas ĂŒbrig bleibt. Obst und GemĂŒse kaufe ich nur noch einzeln und dafĂŒr öfter, genauso wie Brot. Ich gehe viel bewusster mit dem Thema um und merke wie es immer mehr in meinem Alltag "ankommt". In dieser Woche gibt es folgenden Denkanstoß: [caption id="attachment_6483" align="aligncenter" width="457"] Quelle: Stop Food Waste DE[/caption] Ich denke durchaus, dass ich Lebensmittel, die teurer sind auch anders behandle als gĂŒnstigere. "You get what you pay for" ist ein Motto das schon lange in meinem tĂ€glichen Leben Platz genommen hat. Ich versuche es zu umgehen indem ich Lebensmittel kaufe aus dem Bioladen die reduziert sind weil sie nicht mehr so schön sind oder kurz vor dem MHD stehen. Diese haben in meinem Kopf immer noch eine höhere Wertigkeit als in Plastik eingeschweißte Erdbeeren aus Afrika im Winter. NatĂŒrlich ist das sehr plakativ, ich versuche an mir zu arbeiten. Und es bringt ja nichts sich selbst etwas schön zu reden. NatĂŒrlich kaufe ich auch im Discounter ein. Dort gehöre ich zu denen die sich immer ĂŒber die eingeschweißten Bio Gurken oder in PlastiktĂŒten verpackte Bio Möhren aufregen. Ich bezahle das GemĂŒse und befreie es direkt am Packtisch vom Plastik. Inzwischen habe ich meinen Heimweg ein bisschen geĂ€ndert sodass ich nun fast tĂ€glich am Bioladen vorbeikomme und mir GemĂŒse, Obst und Brot unverpackt mitnehmen kann. HierfĂŒr hat mich Claudia von Stop Food Waste De auf eine schöne Idee gebracht, die wir nĂ€chste Woche gemeinsam an der NĂ€hmaschine umsetzen wollen: leichte Baumwollbeutel mit Zugband fĂŒr loses GemĂŒse, Obst und Brot beim Einkauf. Dann benötige ich nicht einmal mehr die PapiertĂŒten im Bio Laden. Getestet hat das Ganze schon Victoire Scherff von Utopia - hier ist der Beitrag fĂŒr alle die mitmachen möchten. Als kleines Gimmick habe ich heute einen tollen Aufstrich fĂŒr euch, der nach Indien und Sommer schmeckt. Da ich immer gern viele verschiedene Aufstriche esse und selten eine ganze Packung (250g) schaffe, bin ich dazu ĂŒbergegangen, eigene Aufstriche zu mixen: 100g FrischkĂ€se natur 1/2 TL Kurkuma 1/2 TL Curry Pulver 1/2 TL Salz 1 Prise Cayenne Pfeffer oder Chili 1 EL Mango (wahlweise 4 Streifen getrocknete Mango in Wasser einweichen) alle Zutaten im Mixer pĂŒrieren und noch einmal abschmecken....

but coffee first

Gehört ihr eher zu den morgens Ich-spring-aus-dem-Bett-2-Sekunden-bevor-mein-Wecker-klingelt oder zu den ich-drĂŒcke-20-mal-die-Snooze-Taste-bis-ich-ein-Auge-öffnen-kann? Ich gehöre zu den Aus-dem-Bett-Springer, meine beide Jungs gehören zur Snoozle-Fraktion. Morgens dann ein kleines FrĂŒhstĂŒck und dann ab zur KITA. Wenn ich von der KITA zurĂŒck bin, beginnt mein kleiner morgendlicher RUN: Speed Clean. DarĂŒber hatte ich euch schon einmal berichtet. Und DANN beginnt mein Tag mit meinem Kaffee. Meine 10 Minuten Ruhe und Chillement mit der jeder Tag bei mir beginnt. Das ist mein kleiner Luxus den ich mir jeden Tag gönne und da mache ich keine Kompromisse. Mein Kaffee ist - als MĂŒnsteraner, wie sollte es anders sein - selbstverstĂ€ndlich von der roestbar. [caption id="attachment_6321" align="aligncenter" width="800"] Erna, amtierende deutsche Barista-Meisterin[/caption] Und wenn ich es morgens nicht schaffe, dann gehe ich auf jeden Fall noch im Bohlweg vorbei und lasse mir zum Mittag einen schönen Milchkaffee von der lieben Erna zubereiten. Jaaa, hier steht Deutschlands amtierende beste Barista-Meisterin hinter dem Tresen und kredenzt den perfekten Kaffee. Mit viel Liebe zum Detail, Nachhaltigkeit und Engagement ist die Rösterei der Liebling bei uns MĂŒnsteranern. Es gibt außerdem wunderbare kleine Kuchen aus eigener Herstellung und leckere belegte Brote aus dem eigenen Ofen. Da Kann man auch eine schöne Mittagspause verbringen. Im Bohlweg ist das CafĂ© mit dem Einrichtungsladen GrĂŒn & Form gekoppelt sodaß man auch noch ein bisschen stöbern gehen kann. Und weil die roestbar so nett ist, darf ich ein hervorragendes Paket Kaffee verlosen. Das Paket musste ich heute morgen schon verstecken weil mein Mann meinte: Oh , das klingt aber lecker. Den wĂŒrde ich auch gern mal ausprobieren! [caption id="attachment_6402" align="aligncenter" width="1024"] 250g ganze Bohne, direkt aus der roestbar[/caption] Und wie könnt ihr beim Gewinnspiel mitmachen? Mich interessiert: seid ihr schon vor dem Kaffee wach oder geht ohne Kaffee am Morgen erstmal so gar nichts bei euch? Einfach unter diesem Beitrag kommentieren und viel GlĂŒck! Den Gewinner gebe ich Ende der Woche bekannt! Und den Gutschein fĂŒr das Fotobuch von Saal-Digital hat gewonnen: Nicole von Nili nĂ€ht! Herzlichen GlĂŒckwunsch und melde dich bitte bei mir! ...

Soulfood – zarter Gulasch

Wenn mir den ganzen Tag schon die FĂŒĂŸe frieren, der Wind unter die Jacke kriecht und mir die TrĂ€nen in die Augen treibt, dann brauche ich einfach ein richtig gutes warmes Essen. So eins wie Mama frĂŒher gekocht hat. Einen Topf, der Stunden auf dem Herd steht und die köstlichen DĂŒfte durch das Haus treibt. Einfach ein Essen, dass so richtig von innen wĂ€rmt und die Seele streichelt. Hier ist mein Familienrezept fĂŒr den Seelen-Gulasch. Zutaten: Olivenöl 1 Zwiebel gewĂŒrfelt 2-3 Möhren geschnitten 1/2 Aubergine oder 1 Zucchini gewĂŒrfelt 5 Pilze 1 TL Thymian 1 Lorbeerblatt 400g Rindergulasch klein geschnitten 1 EL Mehl 1 Dose Tomaten oder 1 Pck passierte Tomaten 5 Kartoffeln gewĂŒrfelt 500ml Bier oder Malzbier Gib etwas Olivenöl in einen großen Topf. Darin schwitzt Du die Zwiebeln, Möhren, Aubergine/Zucchini, Kartoffeln und die Pilze bei mittlerer Hitze an. Nach ca. 3 min gibst Du Thymian, das Lorbeerblatt und den Gulasch hinzu. Streu 1EL Mehl ĂŒber das Fleisch im Topf und rĂŒhre krĂ€ftig durch. Lösche nun mit dem Bier ab und gib die Dosentomaten (oder passierte Tomaten) hinzu. Noch einmal gut durchrĂŒhren und die Hitze reduzieren sodass der Gulasch blubbert. Deckel drauf und ca. alle 15 Minuten umrĂŒhren. Sollte der Gulasch zu dick werden, gibst Du noch etwas Wasser hinzu. Der Gulasch braucht ungefĂ€hr 2h bis er fertig ist. Dann ist er richtig sticky und das Fleisch ist butterweich. Zum Schluß mit Salz, Pfeffer, Paprika und Zucker wĂŒrzen und abschmecken. Und nun: genießen! TIP: Ich stelle den Gulasch gegen 16:00Uhr an, dann ist er perfekt zum Abendessen fertig und kocht sich quasi von selbst. Letzte Woche habe ich euch das 52-Wochen-Training "WertschĂ€tze was du isst!" von StopFoodWasteDe vorgestellt. Hier könnt ihr noch einmal nachlesen wie es funktioniert. Heute gibt es den zweiten Denkanstoß fĂŒr alle die mitmachen und mitmachen möchten. Ich habe festgestellt dass abgepackte GrĂ¶ĂŸen im Supermarkt meist viel zu groß sind. Seit letzter Woche habe ich nur noch einzelnes Obst und GemĂŒse gekauft und mein KĂŒhlschrank ist nicht mehr so voll. Außerdem lagere ich meine Möhren jetzt anders - vielen Dank fĂŒr den Tip Lisa Santiuste Iñurrieta! Habt ihr schon etwas bei euch verĂ€ndert?...

Stop Food Waste

Ein großes Thema, das mich beschĂ€ftigt, ist die immense Nahrungsmittel-Verschwendung  in unserem Land. Wir werfen enorm viel weg: Lebensmittel ĂŒber dem MHD, hart gewordene Backwaren, angegangenes Obst und GemĂŒse. Nahrung ist existentiell fĂŒr uns alle und sie sollte auch diese WertschĂ€tzung erfahren. Es gibt inzwischen viele Institutionen und auch Gruppen die sich ausfĂŒhrlich und umfangreich mit diesem Thema befassen. Wer gern in die Tiefe gehen mag, schaut auf die "Stop Food Waste" Seite meiner lieben Freundin Claudia. Sie beginnt gerade ein 52-Wochen-Training "WertschĂ€tze was du isst!". Ich werde euch auf dem Laufenden halten, denn nur wenn wir mitmachen, können wir etwas Ă€ndern (ohne erhobenen Zeigefinger). "Das Wochentraining bietet euch ein Jahr lang jede Woche Impulse, darĂŒber nachzudenken, wie sich es im Alltag vermeiden lĂ€sst, essbare Lebensmittel zu verschwenden oder zu frĂŒh wegzuwerfen. Und um heraus zu finden, was dieses Verhalten mit uns macht." (Zitat "Stop Food Waste De") Hand aufÂŽs Herz: ich habe noch 4 Packungen Butter im KĂŒhlschrank (wo kommen die alle her?) eine halbe Packung rote GrĂŒtze (ja, diese 500g Pakete, die riesig sind) - leider bin ich die Einzige hier die das ißt 3 schrumpelige Zitronen - morgen gibt es heiße Zitrone, versprochen! 4 große Möhren, schon weich und ein bisschen gammelig. Lagere ich die vielleicht falsch? Sie sind erst eine Woche alt und waren aus der großen Packung ĂŒbrig 5 Scheiben hartes Brot und ein halbes trockenes Brötchen - das werden dann Arme Ritter zum Abendbrot 3 Eier, die gestern abgelaufen sind. Nehme ich dann direkt fĂŒr den Armen Ritter. Fazit: Meine aktuell ĂŒbrig gebliebenen Lebensmittel kann ich zum GlĂŒck alle noch verwenden. Der Grund warum sie ĂŒbrig geblieben sind? Die Verpackung die ich gekauft habe , war zu groß. Also, nĂ€chstes Mal kaufe ich weniger ein! [caption id="attachment_6169" align="aligncenter" width="1024"] ein kleiner Teil der Lebensmittel, die noch in meinen SchrĂ€nken lagern[/caption] Danke Claudia fĂŒr die Inspiration! Und, macht noch jemand mit beim 52-Wochen-Plan?...