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Clarice – Schnittmuster von Schnittgeflüster

Die CLARICE war meine erste große Liebe von Schnittgeflüster. Ich liebe diesen Schnitt wirklich, nicht nur deshalb besitze ich inzwischen drei Exemplare davon. Und nein, als ich die drei Mäntel genäht habe, war ich noch nicht in Dani´s Probe-Näh-Team. Heute stelle ich euch zwei der drei Mäntel vor.   Der Schnitt ist so wandelbar und zeitlos dass ich ihn für fast jeden Anlass nutzen kann. Ich besitze ein Modell aus schwarzem, diagonal gewebtem Wollstoff mit Kapuze, einem Verschluss und Kunstleder-Saum. Einfach casual für jeden Tag. Ich hatte etwas Ähnliches gesehen bei HUGO BOSS und die Inspiration ist hier mit eingeflossen. Die Belege an der Verschlußkante und auch die Vorderseite selbst habe ich um ca 2cm auf beide Seiten verbreitert damit ich die Knöpfe anbringen konnte und die Vorderteile überlappen. Als Verschluss habe ich Kam Snaps gewählt in Matt Schwarz.   Mantel: Clarice von Schnittgeflüster Kleid: DIY nach eigenem Schnitt  Stoffe: jeweils von Stoff Kamera Liebe Schuhe: 2hand Meine zweite Clarice ist in chic, ohne Kapuze, ohne Verschluss und passend für mein 50er Jahre Kleid. Der Stoff ist ein rosé/wollweißer Bouclé mit Hahnentritt-Muster. Schnittmuster: Clarice von Schnittgeflüster Größen: XXS-XXXL Stoffverbrauch in Größe L ca. 2m (ohne Kapuze), optional Knöpfe Stoffempfehlung: Mantelstoff, Scuba, Twill, Jeans, Leder, Walk, Bouclé Geeignet für Anfänger: ja, mit ein bisschen Erfahrung Mantel: Clarice von Schnittgeflüster Kleid: 1950´s Frock Dress von Vera Venus Schuhe: 2hand Revies Was ich besonders gut an dem Schnitt finde, ist, dass es ein richtiger Schnitt ist. Mit Abnähern, Belegen und einer guten Stoffempfehlung. Weitere Optionen sind zum Beispiel: Walk, Scuba, Twill, Canvas & Leder. Neugierig geworden? Insgesamt ist das ebook super erklärt, jeder Schritt wird anhand von Zeichnungen genau erklärt sodass auch Anfänger gut zurecht kommen. Meine persönliche Empfehlung: ich würde die Taschen größer nähen, da sie ziemlich klein ausfallen und die Ärmel um ca. 5cm verlängern (ich brauche einfach warme Handgelenke). Am Besten messt ihr vor dem Zuschneiden einfach aus. Die Angaben im ebook zum Stoffverbrauch sind für eine Clarice OHNE Kapuze. Wenn ihr sie mit der Kapuze nähen möchtet, braucht ihr noch einmal ca. 60cm mehr an Stoff auf volle Breite. Ihr habt die Möglichkeit das Ebook „Clarice“ von Schnittgeflüster und 2m Stoff bei mir zu gewinnen (der gleiche aus dem die schwarze Clarice ist) für euer nächstes Projekt. Kommentiert einfach unter dem Post welches Schnittmuster noch nicht auf dem Markt ist und was ihr aber unbedingt einmal nähen möchtet. Der Gewinner wird am Sonntag, den 29.1,2017 hier auf meinem Blog bekannt gegeben. Linked bei...

Meine 90er – die guten Zeiten

Mit Mitte 20 war ich umgeben von wahnsinnig kreativen Menschen. Jeder berührte mich auf seine Art. Musiker, Tänzer, Tätowierer, Fotografen, Autoren – aber auch Bare-Nuckel-Fighter und politisch stark interessierte Freunde beeindruckten mich. Es war eine Zeit voller Umbrüche, eine Zeit in der man sich ausprobieren wollte und austobte. Man konnte einfach alles sein und wir glaubten wir wären unsterblich. Das verlieh uns eine unwahrscheinliche Kraft, einen Lebenshunger den ich nur schwer erklären kann. Wir diskutierten in Cafés, tanzten durch die Nächte und standen drei Stunden später wieder auf der Arbeit, mit guter Laune und am Beginn einer 10-12 Stunden Schicht. Wir waren einfach unbesiegbar und eine große Familie. Am Wochenende konnte wir es nicht erwarten den KING KONG CLUB zu entern und zur Musik zu springen bis die Holz-Dielen bebten. Alles war kraftvoll und von so großer Bedeutung für uns. Einige Freunde sind geblieben. Andere verschwunden. Aber niemals werde ich die Erinnerung an diese Zeit verlieren. Und dafür bin ich dankbar. Meine Playlist der 90er   Joy Division                         - Love will tear us apart Beatsteaks                            - Hand in Hand Billy Talent                           - Red Flag Blur                                        - Song 2 Ceasars                                  - Jerk it out Gossip                                    - Heavy Cross Jet                                           - Are you gonna be my girl White Stripes                        - 7 Nation Army Rage against the machine  - Killing in the name of System of a down                 - Chop Suey! Songs: ohia                             - Cabwaylingo Johnny Cash                          - Hurt Kings of Leon                        - Sex on Fire Mando Diao                           - Dance with somebody Maximo Park            ...

Zeitmillionäre – mit Bulli und Kind nach Frankreich

Es ist Herbst, die Luft ist schon frischer und den Grill haben wir bereits in den Keller gestellt zum überwintern. Die ersten Blätter fallen von den Bäumen und in Münster hat es sich mal wieder herrlich eingeregnet. Jelto (camperwerkstatt.ms) hat den Bus nach unserem letzten Trip noch einmal umgebaut und nun haben wir ein richtiges Sofa mit Ausblick im Bus (Individual-Lösungen für eure Bullis bekommt ihr hier). Es kann mit einem einzigen Handgriff zu einem breiten Bett umgebaut werden – ich und mein Rücken freuen sich schon jetzt auf das richtige Lattenrost. Ja, auch wir werden älter und die Klappschlafbänke von Westfalia waren einfach nicht mehr das Richtige für uns. [caption id="attachment_5962" align="aligncenter" width="800"] The Stormrider Surf Guide EUROPE[/caption] Ich packe nun die letzen Klamotten und Lebensmittel ein und bin immer wieder verwundert, wie wenig man eigentlich braucht. In der Regel nehmen wir einfach mit, was noch im Kühlschrank ist und kaufen nichts zusätzlich ein. Schließlich fahren wir ja nur nach Frankreich und nicht in die Sahara. Nachts um 2:00 Uhr geht es dann los. Wir haben alle ein paar Stunden geschlafen, Jelto übernimmt die erste Tour. Ich lege mich aufs Sofa im Bus und mache die Augen zu. Paul macht es sich in seinem Kindersitz vorne auf dem Beifahrersitz gemütlich. Nach ein paar Stunden stehe ich auf und koche erstmal einen Kaffee in unserer Bulli-Küche und mache ein paar Sandwiches und Obst. Wir durchqueren Belgien und schon bald sind wir in Frankreich. Wir meistern das Pariser Verkehrschaos und machen dann eine längere Pause mit warmen Nudeln und Tomatensauce. Nun müssen wir nur noch mit der Fähre über die Gironde – das ist das erste große Highlight des Tages für Paul. Die Sonne geht langsam unter und der Himmel verfärbt sich wunderbar. Die letzten Kilometer bis Montalivet fährt Jelto wieder – wir wollen noch im Hellen ankommen, damit wir uns einen guten Platz zum Schlafen suchen können. Was ist wichtig bei der Platzwahl wenn man frei stehen möchte? Am Besten ist natürlich ein ebener Boden damit man beim Schlafen nicht vom Bett rollt. Da können schon wenige Zentimeter viel ausmachen. Sollte der Boden zu uneben sein, kann man mit Keilen oder großen Steinen unter den Rädern arbeiten um den Bulli in Waage zu bringen Gibt es in der Nähe Toiletten? Duschen? Strom? Da wir oft wild und abseits jeglicher Infrastruktur campen, schauen wir uns den Verlauf der Sonne an (Solarenergie) und checken, in welcher Entfernung es die nächste...

Needful Things – der Passwortmerker

Es gibt so Tage, da bin ich einfach ein bisschen durch den Wind. Irgendwie tollpatschig oder vergesslich oder auch gern Beides zusammen. Einfach ein bisschen zerstreut. Und dann will ich mich in meinen Social Media Account einloggen und – ZACK – Passwort vergessen. Totaler Blackout. Nichts zu machen, es fällt mir auch wirklich nicht mehr ein. Und dann geht es los. Emails schreiben an den Anbieter, Sicherheitsfragen beantworten (bei denen ich die Antwort natürlich nicht mehr weiß), Passwort zurücksetzen usw. usw. Sicher habt Ihr das auch schon erlebt. Das braucht einfach niemand. Kurz und gut: Es war der Moment, in dem mir klar wurde dass ich etwas ändern muss. Es ist natürlich nicht so, dass mein Mann mich nicht schon seit Jahren darauf hinweisen würde, dass ich mir endlich einen Passwort-Manager zulegen soll. So eine super App die alle Passwörter verwaltet. Ok. Habe ich verstanden. Gefällt mir aber nicht. Was ist denn, wenn ich das Passwort für die super App vergesse? Oder mir passiert etwas (was wir alle nicht hoffen wollen), wer kümmert sich dann um die ganzen Online-Konten, Handys, Telefonverträge, Social Media Accounts – so vieles ist heute nur noch über einen Passwort geschützten Bereich zu ändern. Kurz und gut, ich brauche etwas, was ich in der Hand halten kann. Etwas, das ich in unseren „Needful Things“ Ordner abheften kann. Einfach für den Fall der Fälle. Ich habe einen kleinen Passwort Merker erstellt und für Euch – heute am Master Monday – habe ich ihn direkt in DIN A4 gespeichert. Ihr dürft ihn Euch gern als .pdf-Freebie herunterladen und ich hoffe er hilft Euch ein bisschen dabei den manchmal chaotischen Alltag besser zu organisieren. Nicht vergessen: Unbedingt im wichtigsten Ordner des Hauses abheften – hat der bei Euch zu Hause auch einen speziellen Namen? ...